buddhachannel Die buddhistischen Traditionen der Welt
Praxis

Innere Freiheit — Dhammapada

wie das Birana-Gras nach dem Regen.

Um diese Erforschung fortzusetzen, finden Sie hier eine Auswahl von Dhammapada-Versen, die sich auf innere Freiheit, die Überwindung von Illusionen und die Natur des spirituellen Pfades konzentrieren. Diese Verse sind besonders wirkungsvoll, um eine Reflexion über Gelassenheit und Loslösung zu fördern, zentrale Themen im Buddhismus, wo Verlangen als ein Durst wahrgenommen wird, der nicht durch weltliche Objekte gestillt werden kann. Loslösung ist hier ein Schlüssel zum Frieden.

Vers 214: „Aus Anhaftung entsteht Leid, aus Anhaftung entsteht Furcht. Für den, der von Anhaftung befreit ist, gibt es kein Leid mehr; wie könnte es Furcht geben?“

Vers 334: „Für den sorglosen Menschen wächst das Verlangen wie eine Liane; er springt hierhin und dorthin, wie der Affe auf der Suche nach Früchten im Wald.“

Vers 335: „Wer in dieser Welt von diesem gierigen und niederen Verlangen beherrscht wird, dessen Leiden wachsen wie das Birana-Gras nach dem Regen.“

II. Über die Natur des Selbst und die Abwesenheit des Ego

Vers 279: „'Alle Dinge sind ohne Seele (Nicht-Selbst)' – wer dies durch Weisheit erkennt, löst sich vom Leiden. Das ist der Weg der Reinigung.“

Vers 379: „Prüfe dich selbst durch dich selbst, erforsche dich selbst durch dich selbst. Wenn du dich so überwachst, oh aufmerksamer Mensch, wirst du glücklich in Wachsamkeit leben.“

III. Über wahren Adel Der Buddhismus definiert Adel nicht durch Geburt oder sozialen Status, sondern durch die Reinheit der Handlung und des Herzens.

Vers 393: „Nicht durch geflochtenes Haar, noch durch seine Abstammung, noch durch seine Geburt wird ein Mensch zum Brahmanen (einem Weisen); es ist durch Wahrheit und Tugend, dass er rein ist und ein Brahmane ist.“

Vers 396: „Den ich Brahmanen nenne, den nenne ich nicht so wegen seiner Mutter oder seines Vaters... Er ist frei von allen Bindungen, er zittert nicht.“

IV. Über den Weg, der sich beim Gehen ergibt Diese Verse sind eine Erinnerung daran, dass Transformation ein kontinuierlicher Prozess ist, eine „heilende Kur ohne Mauern“ des Geistes.

Vers 274: „Du musst die Anstrengung unternehmen; die Erwachten sind nur Wegweiser. Diejenigen, die Meditation praktizieren, befreit von der Bindung des Verlangens, werden der Falle des Māra (der Illusion) entgehen.“

Vers 276: „Du musst selbst die Anstrengung unternehmen, die Tathāgatas (die Buddhas) zeigen nur den Weg.“

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